Starten des Managers und Simulationslauf

Simulator starten

Der Simulator von WinCC OA wird durch die Optionen beim Simulator-Manager in der Console:

WCCILsim [-num <Managernummer>] [-t <Dateiname>]

aufgerufen. Sollen mehrere Simulatoren gleichzeitig betrieben werden, muss beim Start eines jeden Simulators eine eindeutige Managernummer vergeben werden. Für einen nachfolgenden Test ist der absolute Pfad zur Simulationsdatei anzugeben.

Hat ein Simulator die Abarbeitung seiner Simulationsdatei abgeschlossen, ist, sofern man die Simulation mit der gleichen Simulationsdatei wiederholen möchte, zuvor der Simulator zu beenden (siehe Punkt "Simulator beenden") und erneut, mit Übergabe der Simulationsdatei, zu starten.

Zusätzlich zu den Grundfunktionen, die jeder Manager ausführen kann, gibt es folgende Kommandozeilenoption zur Spezifikation der Simulationsdatei:

WCCILsim -t <simFile>

Anmerkung: Der Simulator setzt den Verbindungsstatus auf "Connected", sollte eine aktive Peripherieadresse für den entsprechenden Simulator-Manager konfiguriert sein.

Simulationslauf über Signal starten oder stoppen

Durch den Start des Simulators wird noch kein Simulationslauf angestoßen. Es wird lediglich ein Simulator-Prozess aufgerufen und eine Eingabedatei übergeben. Ein Simulationslauf wird durch einen Kill-Befehl mit Parameter -1 ausgelöst, dem die Job-Nummer bzw. die Prozess-ID des jeweiligen Simulators übergeben wird. Die Eingaben erfolgen in die Shell des jeweiligen Betriebssystems.

Anmerkung: Die Prozess-ID lässt sich für Simulatoren, die aus der eigenen Shell gestartet wurden, mit dem Befehl ps ermitteln.

Starten der Simulation unter Windows

Unter Windows wird ein Simulationslauf durch das Kommando

pkill -1 <pid>

ausgelöst.

pid steht darin für die Prozess-ID des angezielten Managers. Sie kann auch mithilfe des Task-Managers ermittelt werden.

Beispiel

Simulationslauf des Simulators mit der Prozess-ID 8287.

pkill -1 8287

Starten der Simulation unter Linux

Ein Simulationslauf wird unter Linux ausgelöst durch den Befehl:

kill -1 %<jobnr>

oder

kill -1 <pid>

jobnr steht darin für die Job-Nummer, pid für die Prozess-ID des anzusprechenden Managers. Die Job-Nummer lässt sich für Simulatoren, die aus der eigenen Shell gestartet wurden, mit dem Befehl

jobs [-l]

ermitteln.

Beispiel

Simulationslauf des Simulators mit der Prozess-ID 8287.

kill -1 8287