Interne Datenpunkttypen des Disaster Recovery Systems

Das Disaster Recovery System besitzt drei interne Datenpunkttypen:

  • _2x2_FileSync mit der Instanz _2x2_FileSync.

  • _2x2_Redundancy mit der Instanz _2x2Redu.

  • _2x2_DriverConnectionStates - für jeden vom DRS verwalteten Treiber wird ein Datenpunkt von diesem Typ automatisch beim Start des DRS CTRL-Managers in der Form _2x2_Driver_<Num> angelegt und befüllt.

_2x2_FileSync

Datenpunktelement Datentyp Beschreibung
Server dyn_string Speichert alle definierten Rechnernamen für den Dateienabgleich.
Paraserver string Speichert den Namen des Parametrier-Servers für den Dateienabgleich.
Ausnahmedateien dyn_string Speichert alle Dateien, die vom Dateienabgleich ausgeschlossen werden.
lastUpdates dyn_string Speichert die Daten der letzten Aktualisierung.
autoParaServer bool Der Parametrier-Server wird von WinCC OA bestimmt (TRUE). Ein fixer Parametrier-Server wurde vom Benutzer spezifiziert (FALSE).
Verzeichnis dyn_string Verzeichnisse zu den Projekten der jeweiligen Rechner, die unter Rechnernamen definiert wurden.
SubProj.SubProjNames dyn_string Auflistung aller registrierten Subprojekte (Name des Projektes)
SubProj.SubProjDirs dyn_string Zu Subprojektnamen zugehörige Liste der Quellpfade je Subprojekt
SubProj.SubProjSync dyn_string Zu Subprojektnamen zugehörige Liste welche Subprojekte synchronisiert werden
SubProj.SubProjLastUpdates dyn_string Zu Subprojektnamen zugehörige Liste mit den Zeitpunkten des zuletzt durchgeführten Projektabgleiches
SubProj.manual bool
  • TRUE => Quellpfad für die Subprojekte wird vom Datenpunkt Element SubProj.SubProjDirs herangezogen (Die Wahl dieser Option ist verpflichtend bei der Verwendung manueller Parametrierrechner).

  • FALSE => Die Subprojektpfade werden am Parametrierrechner automatischermittelt (Option ist nicht möglich bei der Verwendung manueller Parametrierrechner).

_2x2_Redundancy

Datenpunktelement Datentyp Beschreibung
state.otherSys bool Zeigt den aktuellen Status des jeweils anderen Systems an - in Ordnung (TRUE), nicht in Ordnung (FALSE).
state.active bool Zeigt an, ob das lokale System das betriebsführende (aktive) System ist - ja (TRUE), nein (FALSE).
state.errorState int Zeigt die Fehlerstatusnummer des aktiven Redundanzpartners des lokalen Systems an.
state.maxErrorState int Zeigt die maximal mögliche Fehlerstatusnummer des lokalen Systems.
state.break bool Wird auf TRUE gesetzt, wenn die Verbindung zum jeweils anderen System verloren geht, aber das eigene noch läuft. Mittels dieser Information wird zwischen einem Systemausfall und dem Ausfall der Verbindung unterschieden.
state.lostConnTime dyn_time

Hier werden die Zeitpunkte gespeichert, wenn die Verbindung zum anderen System oder die Verbindung zur RDB/Oracle® verloren geht.

state.gotConnTime dyn_time

Hier werden die Zeitpunkte gespeichert, wenn die Verbindung zur RDB/Oracle®-Datenbank und zum anderen System wieder hergestellt wird.

state.dbConn bool Zeigt an, ob der aktive Server des lokalen Systems eine Verbindung zur Oracle® Datenbank hat.
state.histSyncDone dyn_int Speichert den Status des Abgleichs für jedes Zeitintervall
state.PSSValues dyn_int Werte in der PSS Datenbank für jedes Zeitintervall zwischen Verbindungsverlust und Verbindungsaufbau.
state.SSSValues dyn_int Werte in der SSS Datenbank für jedes Zeitintervall zwischen Verbindungsverlust und Verbindungsaufbau.
state.splitModeOn bool Zeigt an, ob der aktive Server des lokalen Systems im Sliptmodus läuft - ja (TRUE), nein (FALSE).
state.PSSActiveHost string Aktiver Host am PSS.
state.ManagerState int

Status des Disaster Recovery System Managers.

  • 0 => Unbekannter Status

  • 1 => Start / Initialisieren

  • 2 => Gestartet / Laufend

state.AsciiState bool

Status des ASCII Managers für den DRS Parametrier-Abgleich

  • FALSE => ASCII Manager gestoppt (Import/Export gestoppt)

  • TRUE => ASCII Manager gestartet (Import/Export gestartet)

state.SystemFaultTime time

Zeitstempel des Fehlers/Umschalten des Systems.

Achtung

Wird die Verbindung zwischen den DRS Systemen wieder hergestellt, wird der Zeitstempel auf 0, den 1.1.1970, zurückgesetzt.

state.maxOfflineErrorState int Maximaler Fehlerstatus während des Systemausfalls.
state.projectWasStopped bool Zeigt an, ob das komplette Projekt oder lediglich der DRS Ctrl Manager gestoppt worden ist. Ermittlung erfolgt beim Starten des DRS Ctrl Managers.
cmd.switch bool Wenn TRUE, wird eine Systemumschaltung durchgeführt.
cmd.sendAll bool Wenn TRUE, wird ein Generalabgleich der Onlinedaten und des Alarmstatus durchgeführt.
cmd.restart bool Wenn TRUE, wird ein Neustart der Verbindung am lokalen System durchgeführt.
cmd.ascExp bool Wenn TRUE, wird ein ASCII Export am lokalen System für den Parametrierabgleich durchgeführt.
cmd.histSync.from time Setzt den Startzeitpunkt für einen historischen Abgleich. Wird immer gleichzeitig mit histSync.to gesetzt.
cmd.histSync.to time Setzt den Endzeitpunkt für einen historischen Abgleich. Wird immer gleichzeitig mit histSync.from gesetzt.
cmd.ascImp bool Wenn TRUE, wird ein ASCII Import am lokalen System für den Parametrierabgleich durchgeführt.
settings.lastExportedTime time Speichert den Zeitpunkt des letzten ASCII Exports des Parametrierabgleichs.
settings.driverMode dyn_uint

Definiert den Treibermodus für die vom DRS verwalteten Treibermanager (entsprechend der Reihenfolge in settings.handleManager):

0 -> Start / Stop - Treiber werden mithilfe von Simulationstreibern gestoppt und gestartet

1 -> Aktiv / Passive - Treiberverbindungen werden auf aktiv/inaktiv gesetzt

2 -> Aktiv / Standby - Treiberverbindungen werden auf aktiv/Standby (Alive-Überwachung der Treiberverbindung)gesetzt. Nur für IEC 104 Treiber möglich.

settings.handleManager dyn_string

Liste der Manager, welche gestartet werden, wenn das System auf aktiv gesetzt wird, und gestoppt werden, wenn es auf passiv gesetzt wird.

Syntax:

<idx>;<manager>;<no>;<options>

<idx> - Managerindex laut Console

<manager> - Managername

<no> - Managernummer

<options> - Manageroptionen

settings.ngaBackends
settings.simDriver dyn_string

Liste mit allen Nummern der Simulationstreiber-Manager, welche gestartet werden, wenn das System auf passiv gesetzt wird.

Syntax:

<idx>;<manager>;<no>;<options>

<idx> - Managerindex laut Console

<manager> - Managername

<no> - Managernummer

<options> - Manageroptionen

settings.PSSprojName string Projektname am PSS.
settings.SSSprojName string Projektname am SSS.
settings.PSSAscExp string Verzeichnis, in welchem die ASCII Export-Dateien für den Parametrierabgleich gespeichert werden.
settings.SSSAscImp string Verzeichnis, in welchem die ASCII Import-Dateien für Parametrierabgleich gespeichert werden.
settings.PSSsrv1 string Name des ersten PSS Servers.
settings.PSSsrv2 string Name des zweiten PSS Servers.
settings.SSSsrv1 string Name des ersten SSS Servers.
settings.SSSsrv2 string Name des zweiten SSS Servers.
settings.ascInternal dyn_string Liste von internen Datenpunkttypen, deren Originalwerte zyklisch abgeglichen werden.
settings.PSS_System string WinCC OA Systemname des PSS.
settings.SSS_System string WinCC OA Systemname des SSS.
settings.dpSync dyn_string Liste der Datenpunkte, welche zur Laufzeit abgeglichen werden.
settings.ascIntervall int Zeitintervall in Minuten, in welchem die Parametrierung abgeglichen wird.
settings.switchDelay int Zeit die gewartet wird, bevor eine automatische Systemumschaltung durchgeführt wird, wenn beide Systeme laufen und miteinander verbunden sind (z.B. Failback).
settings.fileIntervall int Zeitintervall in Minuten, in dem der Dateienabgleich durchgeführt wird.
settings.PSS_Client string Name des Client-Projektes am PSS.
settings.SSS_Client string Name des Client-Projektes am SSS.
settings.dpsNotReplicated dyn_string Liste der Datenpunkte, deren Werte nicht abgeglichen werden.
settings.allowAutomicSwitch bool Wenn TRUE, dann ist die automatische Rückschaltung auf das PSS erlaubt, wenn beide Systeme laufen.
settings.managerStartDelayTime int Wartezeit zwischen den einzelnen Managerstarts (gestaffelter Hochlauf) im Fall einer Systemumschaltung.
settings.PSSOraDbName string Name der Oracle® Datenbank auf dem PSS.
settings.SSSOraDbName string Name der Oracle® Datenbank auf dem SSS.
settings.oraUserName string Benutzername des Datenbankbenutzers.
settings.oraUserPass string Passwort des Datenbankbenutzers (verschlüsselt).
settings.prefClientSys string Wird zurzeit noch nicht verwendet.
settings.useServerProj bool Zeigt an, ob der Client die gleichen Projektnamen verwendet wie der Server (Wert TRUE) oder eigene (Wert FALSE).
settings.automaticClientSwitch bool Zeigt an, ob am Client automatisch zwischen den Visualisierung umgeschaltet wird oder nicht (noch nicht in Verwendung).
settings.maxParaFileNum int Definiert die maximale Anzahl von ASCII-Dateien, die zum Zwischenspeichern von Datenpunkten verwendet werden, die zwischen den Systemen ausgetauscht werden. Weitere Informationen finden Sie in der Beschreibung von Konfiguration - Schritt 4 - Interne DPT-Synchronisierung.
settings.maxParaFileSize int Definiert die maximale Größe von ASCII-Dateien, die zum Zwischenspeichern von Datenpunkten verwendet werden, die zwischen den Systemen ausgetauscht werden. Weitere Informationen finden Sie in der Beschreibung von Konfiguration - Schritt 4 - Interne DPT-Synchronisierung.
activation.syncActivated bool Abgleich der Online Werte und Quittierstatus sind aktiv (TRUE).
activation.ascActivated bool Abgleich der Parametrierdaten ist aktiv (TRUE).
activation.fileActivated bool Abgleich der Projektdateien ist aktiv (TRUE).
alarm.fileSyncAlarm int Impulsalarm, wenn Probleme beim Dateienabgleich auftreten.
alarm.paraSyncAlarm int Impulsalarm, wenn Probleme beim Parametrierabgleich auftreten.
alarm.histSyncAlarm int Impulsalarm, wenn Probleme beim historischen Datenbankabgleich auftreten.
alarm.onlineValueSyncAlarm int Impulsalarm, wenn Probleme beim Setzen der Onlinewerte am SSS auftreten.
alarm.distConnection bool Zeigt den Verbindungszustand zwischen PSS und SSS an. Wenn die Verbindung unterbrochen ist (FALSE) wird ein Alarm ausgelöst.
client.number uint Nummer des Clients welcher das Kommando abgesetzt hat oder für welchen das Kommando bestimmt ist.
client.userInfo string Verschlüsselte User Informationen
client.command string

Kommando welches übergeben beziehungsweise empfangen werden soll. Folgende Kommandos sind verfügbar:

  • LOGIN => Einloggen mit Benutzerinformationen vom Datenpunkt Element .userInfo

  • LOGOUT => Ausloggen des Benutzers am UI mit angegebener Nummer

  • EXIT => Beenden des UIs mit der angegebenen Nummer

_2x2_DriverConnectionStates

Datenpunktelement Datentyp Beschreibung
ConnectionNames dyn_string Liste der Verbindungsnamen des jeweiligen Treibers.
ConnectionActiveStates dyn_uint

Gibt den Status der Treiberverbindung an:

0 -> Passiv

1 -> Aktiv

2 -> Standby (nur für IEC 104 Treiber)

DriverType string Managername des Treibers.
StandBy bool

TRUE -> Treiberverbindungen sind in Standby

FALSE -> Treiberverbindungen sind aktiv