Rückmeldungssimulation

Üblicherweise werden vom Visualisierungs- oder Leitsystem aus Befehle an die Peripherie übermittelt. Hierfür werden eigene Befehlsdatenpunkte verwendet. Sobald das Ergebnis eines solchen Befehls in Form eines geänderten Prozesszustandes ersichtlich ist, spricht man von einer "wahren Rückmeldung". Diese wird im allgemeinen über ein weiteres Datenpunktelement im Leitsystem verwaltet. Das Beispiel des folgenden Datenpunktelementes zeigt das Prinzip:

Abbildung 1. Datenpunkt mit Struktur für Befehle (cmd) und Rückmeldungen (state)

Der Befehl zum Öffnen eines Ventils wird durch das Datenpunktelement .cmd.open repräsentiert. Sobald das Ventil vollständig geöffnet ist, wird der Endschalter ansprechen und die entsprechende Betriebsrückmeldung zurück an das Leitsystem übermitteln. Dieser Betriebszustand kann im Element ".state.open" abgefragt werden. Zur Anzeige in einem Anlagenbild würde eben dieser Betriebszustand verwendet werden.

Um die verwendeten Datenpunkt wenigstens annähernd originalgetreu gestalten zu können, funktioniert der Ablauf in der WinCC OA DemoApplication ebenso. Die Auswertung des Befehls und das "Rücksenden" einer entsprechenden Betriebsrückmeldung wird hier nicht von dem Simulationsscript ausgeführt.

Das Einstellungspanel für die Simulation erlaubt die Parametrierung einer Verzögerung für die Prozessantworten, wie sie auch in der Realität auftritt.

Abbildung 2. Eigenschaften Simulation