HTTP Basiskonfiguration

Damit Sie das Layout der mitgelieferten Seiten für Ihre spezielle Applikation anpassen können, können Sie verschiedene Änderungen in der Konfigurationsdatei vornehmen:

  • Farbe oder Schrift der Standardseiten dem Firmenstandard oder Intranet anpassen

  • Eigene Links einfügen

  • Eigene Projektnamen vergeben

  • Individuelle Beschriftung uvm.

Das Konfigurationsfile "<proj_path>/config/config.http" gibt Basiseinstellungen für den HTTP-Server vor.

Abbildung 1. Startseite mit veränderter Config-Datei
Abbildung 2. Hauptseite mit veränderter Einstellung

Sofern nicht die Standardeinstellung genutzt werden sollen sind folgende Angaben möglich:

Diese Bilder und Logos können im Verzeichnis <proj_path>/pictures/http ersetzt werden:

Bilddatei Bedeutung Größe [x, y]
httpStartPageBack.gif Hintergrundbild der Startseite 480 x 350 Pixel
httpStartPageLine.gif Trennlinie auf Startseite 666 x 7 Pixel
httpStartPageLogo.gif Logo (oben rechts) auf Startseite max. 120 x 100 Pixel
httpHeaderLogoLeft.gif Logo (oben links) im Navigationsframe (button.html) max. 100 x 60 Pixel
httpHeaderLogoRight.gif Logo (oben rechts) im Navigationsframe (button.html) max. 100 x 60 Pixel
Beispiel Beschreibung
Arbeiten mit der Basiskonfiguration So verändern Sie die Einstellung der Basiskonfiguration.
Anmerkung:
Damit manche Änderungen wirksam werden, ist ein Neustart des HTTP-Servers (CTRL-Manager mit dem Script rs_http.ctl) erforderlich. Wenn der verwendete Browser das Caching eingeschalten hat, dann muss man explizit die gewählte Ansicht aktualisieren.

Verwendung eines HTTP/HTTPS-Proxy

Die folgenden Proxy/NoProxy Einstellungen werden im User Interface für alle HTTP-/HTTPS-Zugriffe verwendet - auch innerhalb des WebView.ewo.

Die Verwendung eines Proxy auf dem Web Server wird vom WinCC OA Web Client unterstützt, insofern dieser von WinCC OA ausfindig gemacht werden kann. Die Zugriffe des Browsers werden über einen Proxy geleitet, wenn

  • die Umgebungsvariable HTTP_PROXY mit dem entsprechenden Proxy-Wert gesetzt wurde (darf nicht leer sein) - gültig für alle Betriebssysteme.

  • oder in der Windows Registry (unter HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Internet Settings) der Proxy ausgelesen werden kann.

Der ausgelesene Wert kann mit der Option -proxy (gültig für CTRL- und UI-Manager) im Parameter arguments der HTML-Startseite überschrieben werden.

Wenn ein HTTPS (Secure) Server verwendet wird,

  • wird zuerst in der Umgebungsvariable HTTPS_PROXY nachgeschaut.

  • Sollte es diese nicht geben, wird zusätzlich HTTP_PROXY geprüft.

Wurde wie oben beschrieben ein Proxy gefunden, dann wird die in der Umgebungsvariable NO_PROXY definierte Liste für Domain Patterns verwendet, bei denen der Proxy nicht verwendet werden soll.

Die Liste wird in einem String definiert, wo einzelne Einträge durch "," oder ";" getrennt sind. Die Patterns darin werden intern zum Pattern-Matching verwendet, wie es auch in der IP-AccessControl Liste definiert ist. Da die Umgebungsvariable vom System gesetzt sein kann, wird erlaubt, dass das erste Zeichen ein "." ist (z.B. ".etm.at"), was dann intern in "*.etm.at" umgewandelt wird, damit daraus ein gültiges Pattern erzeugt werden kann und dadurch die gesamte etm.at-Domain übereinstimmt.

Unter Windows wird, falls der obige Weg zu keiner Proxy-Definition geführt hat, die Registry geprüft. Zusätzlich wird auch der Registry-Key ProxyOverride gelesen, um damit die Liste der NoProxy Patterns zu füllen.

Anmerkung:
Wenn auf einem Server schon ein Webserver (z.B. Apache oder IIS) als serverseitiger Proxy installiert ist, muss der Web Client über einen anderen Port kommunizieren. Dieser Port muss in der Funktion httpServer() der webclient_http.ctl mitgegeben werden. Für HTTPS muss die Portnummer 80 sein.