Einstellungen für alle Sektionen außer [general]
[all sections except general] alivePort
- Typ
- unsigned integer
- Default
- 0
- Wertebereich
- 0..64k
Dieser Eintrag gibt an, auf welchem Port ein Manager Alivetelegramme empfangen soll.
Eine Aliveüberwachung findet nur zwischen Managern statt, die einen Aliveport zur
Verfügung stellen, also einen Eintrag 'alivePort = ' haben, und die auch ein
aliveTimeout != 0 haben. Die Überwachung findet nur beim Ziel von Alivetelegrammen
statt, also bei dem Manager, der auch einen Aliveport zur Verfügung stellt. Siehe auch
aliveTimeout.
[all sections except general] alivePriorityClass
- Typ
- bool
- Default
- 1
- Wertebereich
- 0|1
Erhöht die Priorität des Alive-Threads unter Windows auf TIME_CRITICAL und unter Linux
auf maximale 'scheduling priority'.
[all sections except general] as_activeAlarmBackCol, as_activeAlarmForeCol, as_activeCurrAlarmBackCol, as_activeCurrAlarmForeCol, as_alarmBackCol, as_alarmForeColI
- Typ
- string
- Wertebereich
- WinCC OA-Color
as_activeAlarmBackCol/as_activeAlarmForeCol setzt die Vorder-und Hintergrundfarbe des
letzten aktiven Alarmeintrags im offenen und geschlossenem Modus des Melde- und
Ereignisschirms. as_activeCurrAlarmBackCol/as_activeCurrAlarmForeCol bedient in gleicher
Weise den aktuellen Modus. Zum Beispiel: Text: Rot, Hintergrund: Weiss (blinkend) Als
aktiver Alarm wird hier immer die letzte "KAM unquittiert" bzw. "KAM quittiert Meldung"
verstanden. Beispiele:
as_activeAlarmBackCol = "<{255,0,255},4,{255,255,255},>"
as_activeAlarmForeCol = "<{255,255,255},4,{255,0,255},4>"
as_alarmBackCol/as_alarmForeCol setzt die Vorder-und Hintergrundfarbe des letzten
nicht-aktiven Alarmeintrags im offenen und geschlossenem Modus des Melde- und
Ereignisschirms. Ein nicht-aktiver Alarm entsteht wenn die Melderichtung/der Wert auf
GING/False wechselt. Beispiele:
as_alarmBackCol = "_3DFace"
as_alarmForeCol = "blue"
[all sections except general] as_descriptionMode
- Typ
- bool
- Default
- 0
- Wertebereich
- 0|1
Mit as_descriptionMode = 1 wird eingestellt, dass im Alarmschirm der Alias angezeigt
wird, wenn keine Datenpunktbeschreibung gegeben ist. Ist der Alias ebenso nicht gegeben,
so wird der Datenpunktname angezeigt.
[all sections except general] as_ShowMilliseconds
- Typ
- integer
- Default
- 0
- Wertebereich
- 0|1|2
Anzeige von Millisekunden auf dem Meldeschirm.
- 0: Millisekunden mit '.' getrennt
- 1: Millisekunden in ()
- 2: wie 0
[all sections except general] as_SpecialWentText
- Typ
- bool
- Default
- 0
- Wertebereich
- 0|1
Auf dem Meldeschirm wird bei gehender Meldung der Text der Meldung in Klammern angezeigt
(=1).
[all sections except general] connectDp
- Typ
- string
Definiert den Datenpunkt, welcher vom Manager zur Bekanntgabe seiner Managerverbindungen
verwendet wird.
[all sections except general] connectToRedundantHosts
- Typ
- unsigned
- Default
- 0
- Wertebereich
- 0,1
Dieser Eintrag gibt an, ob sich in einem redundanten System ein Manager, der sich
normalerweise nur zu einem Event verbindet (z.B. Ctrl) sich zu beiden Event verbinden
soll. Der Eintrag kann in allen Sektionen, außer [general], verwendet werden, d.h. für
alle Manager kann eine Verbindung zu beiden Event-Managern aufgebaut werden. Beispiel:
[ctrl] connectToRedundantHosts = 1
[all sections except general] distSystemIds
- Typ
- string
Mit diesem Config-Eintrag kann pro Manager gesteuert werden, von welchem verteilten
System er die DP Identification akzeptiert/hält.
Beispiel:
[ctrl_3]
distSystemIds = "1-28, 46, 280-290, 320"
Es können entweder Bereiche oder einzelne Nummern eingegeben werden. Leerzeichen werden
ignoriert. Wird dieser Config-Eintrag nicht definiert, so werden alle DP Identifications
akzeptiert. Ist der Wert des Config-Eintrages distributed (siehe Konfigurationsdatei für
verteilte Systeme in der Online Hilfe) für einen Manager gleich 0, wird die DP
Identification an diesen Manager nicht übermittelt.
Mit dem Debug-Level -dbg 31 kann überprüft werden, welche Identifications akzeptiert
oder ignoriert werden.
[all sections except general] requestDejaVu
- Typ
- bool
- Default
- 0
- Wertebereich
- 0|1
In einem redundanten System verarbeitet der passive Event nur Wertänderungen, die er vom
aktiven Eventmanager erhält. Messages, die er von einem Manager erhält, der zu beiden
Eventmanagern verbunden ist, z.B. einem UI, hält er in einem Buffer, bis er die gleiche
Message (mit gleicher ID) vom aktiven Eventmanager bekommt. Messages dagegen, die er von
einem Manager erhält, der nur zu jeweils einem Eventmanager verbunden ist, z.B. einem
Treiber, verwirft er, weil er die gleiche Message nicht vom aktiven Eventmanager
bekommen kann. Stattdessen wird erwartet, dass eine entsprechende Message den aktiven
Eventmanager erreicht und dieser die Message dann zum passiven Eventmanager
weiterleitet. Im Fall einer Störung, z.B. Ausfall des aktiven Treibers oder sogar
Ausfall des aktiven Eventmanagers, kann es einige Sekunden dauern, bis dieses erkannt
wurde. Wertänderungen, die in dieser Zeit angefallen sind, wären damit verloren
gegangen, da der passive Eventmanager sie nicht mehr vom aktiven Eventmanager erhalten
kann und Werte, die er direkt bekommen hätte, bereits verworfen hat. Um diesen
Datenverlust vorzubeugen können Manager so parametriert werden, dass ein passiver
Eventmanager dessen Wertänderungen nicht sofort verwirft sondern zunächst für eine
begrenzte Zeit in einem Puffer hält. Nach einer Umschaltung beginnt der nun aktive
Eventmanager zunächst, diese Messages abzuarbeiten. Dabei verwirft er alle
Wertänderungen, die älter als die letzte Wertänderung im Prozessabbild sind, für die er
also bereits eine entsprechende Message vom vormals aktiven Event erhalten hat. Per
default ist dieses für Treiber aktiviert. Für andere Manager kann dieses Verhalten mit
dem Config-Eintrag "requestDejaVu" explizit eingeschalten werden.
[all sections except general] requestedCNSViews
- Typ
- string
- Wertebereich
- CNS view names
Gibt an welche CNS-Ansicht ein Manager im Speicher behalt. Verwenden Sie den Eintrag, um
Speicher in Prozessen zu sparen, indem Sie nur die CNS-Ansichten angeben, die benötigt
werden.
Syntax: Durch Beistriche getrennte Liste der Pfade zu den entsprechenden
CNS-Ansichten.
Beispiel:
requestedCNSViews = "System1.View1, .View2, System2.View3:"
Ansichten, die im lokalen System verwendet werden, können entweder über z.B.
System1.View1, oder über .View2. angegeben
werden.
Wenn ein Ansichtsname, der nicht im CNS existiert, angegeben wird, werden alle
Ansichten ausgefiltert. Wenn der Eintrag für Data- oder Dist-Manager angegeben
wurde, wird der Eintrag nicht berücksichtigt.